22. März 2010 von Markus Hoefinger
Tags: altavista, boo, compuserve, excite, geocities, napster, ncsa mosaic, netscape, new economy, pointcast, Web 1.0, webvan
Kategorien: Internet, Web 1.0, e-Business, e-Commerce
Am 10. März 2000 erreichte die Technologiebörse Nasdaq (Nasdaq Composite) ihr All-Time-High mit 5.048 Punkten , auch der Neue Markt Index NEMAX 50 sollte seine Tageshöchstmarke nie wieder erreichen. Heute, 10 Jahre später steht der Nasdaq Composite bei rund 2.360 Punkten und es wird noch ein paar Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis der Wert vom März 2000 wieder erreicht sein ist.
Viel spannender aber als die Fragen nach dem Verlauf der Börsenindices ist, was in diesen 10 Jahren in der Internet Welt passiert ist und was sich verändert hat. Ich habe daher meine letzten 10 Jahre im WWW nochmals gedanklich Revue passieren lassen und bin auf viele geniale Sites, Tools und Services gestoßen, die vor einigen Jahren noch so hip und in aller Munde waren wie jetzt Google, Facebook, Twitter & Co und die ich gerne und regelmäßig verwendet habe.
Alle diese 10 Sites haben eines gemein: Es gibt sie nicht mehr (bzw. nicht mehr in der ursprünglichen Form)!
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Hier die Liste meiner Lieblingssites aus anno dazumal, die spätestens mit dem Ende der New Economy mituntergegangen sind und die die meisten User aus der heutigen Netgeneration maximal vom Hörensagen kennen:
1. Pointcast: Einer meiner Nostalgie Favorites: Im Zuge meiner ersten WWW Schritte auf der WU-Wien bin ich (gemeinsam mit meinem jetzigen Kollegen Christoph Schram) auf Pointcast gestossen. Und wir waren begeistert – für 1996 ein wirkliches geniales Push Service für Content und News (heute wäre das so was wie Friendfeed, RSS, Twitter, etc). Geniale Idee zum falschen Zeitpunkt (in diesem Fall zu früh) und Pointcast ist rasch wieder von der Bildfläche verschwunden (BTW: Böse Zungen behaupten, Twitter könnte ein ähnliches Schicksal erleiden…).
2. Altavista: Kaum jemand, der Ende der 90iger Jahre nicht mit Altavista das Web durchsucht hat. Altavista war der Platzhirsch und mit 50 Mio USD Werbeeinnahmen p.a. auch schon wirtschaftlich recht erfolgreich. Und dann kam Google! Anfangs (bei nur rund 25 Mio indizierter Seiten) waren die Suchergebnisse der beiden Suchmaschinen ziemlich ähnlich, das einzige Argument pro Google war für mich damals die werbefreie Startseite. Das sollte sich jedoch schnell ändern und mit dem rasanten Aufstieg von Google begann der noch schnellerer Abstieg von Altavista.
3. Excite: Ein damals super innovatives und personalisierbares Internetportal samt guter Suche und Webverzeichnis. Aber neben Yahoo war damals kein Platz und trotz Fusion mit dem Breitbandanbieter @home geriet Excite in Geldnot und wurde verkauft. Die Site ist unter www.excite.com nach wie vor erreichbar, das Design ist noch von damals (und somit schon wieder cool) und man hat auf der Seite den Eindruck, dass einfach vergessen wurde, sie abzudrehen und seit 10 Jahren niemand mehr drauf war.
4. Napster: The music industry’s worst nightmare! Damit hat alles begonnen, der Anfang vom Ende eines genialen Geschäftsmodells (das der Plattenlabels). Man hat zwar mit vereinten Kräften Napster in die Knie zwingen können, aber die Idee und der Geist von Napster lebt weiter. Egal ob auf diversen nach wie vor von einigen als “illegal” bezeichneten P2P Filesharing Sites, in Musikcommunities wie MySpace oder in kommerziellen Diensten wie iTunes, Nokia Music oder Spotify. Zum Glück wusste Gründer Shawn Fanning im Jahr 1999 nicht, dass Napster im Jahr 2010 einmal ein Tochtunernehmen von “Best Buy” sein wird und nun für deren Online Musik Dienst herhalten muss..
5. NCSA Mosaic: Für alle jene, die nach der Mondlandung geboren sind: das war der erste richtige Internet Browser (auf dem später der Netscape Navigator aufgesetzt hat). Damit konnte man nicht nur ins WWW, sondern was damals viel spannender war (denn deutlich mehr Inhalte verfügbar) auch usenet und gopher verwenden (ev. auch wais, aber da bin ich mir nicht sicher)
17. Februar 2010 von Hannes Unterberger
Tags: mobil, mobile, mobile anwendung, pressehandbuch
Kategorien: Internet, mobile
Die Entwicklung mobiler Anwendungen macht auch vor tradionellen Printwerken wie dem Pressehandbuch nicht halt und das ist gut so.
Das Pressehandbuch ist in seiner urspünglichen Form über 400 Seiten stark und stellt somit die umfangreichste Daten- und Kontaktsammlung zu Medien und Werbung in Österreich dar. Das Nachschlagewerk für Mediaplaner und Agenturen wird seit 1954 vom Verband österreichischer Zeitungen (VÖZ) herausgegeben und von Manz verlegt, als Buch versteht sich. Seit 2006 sind alle Kontakte und Mediendaten auch unter www.pressehandbuch.at online verfügbar. Bereits dieses Portal wurde von pxp umgesetzt und seitdem gehostet. Die Online-Version bietet zahlreiche Exportfunktionen. Diese erleichtern Pressearbeit, Mediaplanung und Directmailing. Allein die Export-Funktionen stellen einen deutlichen Mehrwert gegenüber der Printversion dar. Der rasche und auch ortsungebundene Zugriff auf Pressedaten erforderte folglich auch eine mobile Anwendung.
15. September 2009 von Markus Schneebeck
Tags: microsoft, sharepoint
Kategorien: Internet, Intranet, Microsoft Österreich, enterprise 2.0, projekte, pxp, sharepoint, web 2.0
Ein bisschen verwunderlich finde ich es ja schon, mit welcher Überraschtheit so mancher ITler (oder auch nicht-ITler) derzeit über die Schwierigkeiten bei SharePoint Projekten berichtet. Fred’s Kolumne ist ein ebenso amüsantes wie auch polemisches Beispiel dafür und die Kernaussage “Man kann mit SharePoint vieles machen, vor allem vieles falsch” kann ich nach wie vor zumindest teilweise auch bestätigen.
Trotzdem oder gerade deshalb möchte ich an dieser Stelle gerne nochmal versuchen, Ihnen die Angst vor diesem scheinbaren Organisationsmonster nehmen, welches da von vielen Seiten bedrohlich auf Sie zuwankt und das Ganze mal aus der “Das Glas ist halb voll”-Perspektive betrachten anstatt die Befürchtung zu schüren, dass die SharePoint Plattform den sicheren Tod für Ihr Projekt oder gar die Organisation bedeutet.
9. Dezember 2008 von Markus Schneebeck
Tags: microsoft, sharepoint
Kategorien: Internet, Internet Auftritt, Microsoft Österreich, Phion AG, Uncategorized, Web Content Management, microsoft, partner, projekte, pxp, sharepoint
Web Content Management mit Microsoft Office SharePoint Server 2007 – Erfolgreicher Internet Relaunch bei der phion AG aus Innsbruck
Für unsere Leser, die bereits am Business Breakfast im September im Hotel Sacher teilgenommen haben, löst unsere Überschrift wahrscheinlich kaum Verwunderung aus. Alle anderen staunen möglicherweise:
Passen diese Begriffe überhaupt zusammen? Ja, das tun sie. Und wie sie das tun, erfahren Sie wenn Sie weiterlesen!
9. September 2008 von Christoph Schram
Tags: allianz, CMS, e-Commerce, schweiz, vignette, visana
Kategorien: Internet, Intranet, Web Content Management, projekte
Zwei unserer Projektteams konnten im schönsten Augustwetter ihre Projekte für zwei unserer Schweizer Kunden erfolgreich abschließen:
Für Allianz Suisse wurde Allianz24 gelauncht. Allianz24.ch ist der Internetauftritt der neuen Direktversicherung der Allianz Suisse Gruppe. Allianz24.ch bietet aktuell Auto- und Motorradversicherungen sowie Privat- und Verkehrsrechtsschutz an. Das Angebot wird in 2009 mit weiteren Produkten ausgebaut. Mit 1 Million Privatkunden und einem Prämienvolumen von insgesamt 3,4 Mrd Franken gehört Allianz Suisse zu den bedeutenden Versicherungsgesellschaften. Ziel ist, Allianz24.ch unter den ersten drei Direktversicherern der Schweiz zu etablieren.
Das Allianz24 Projekt basiert auf Vignette V7 (Vignette Content Management, Dynamic Portal und Vignette Portal), PXP war für die technische Umsetzung verantwortlich. Die Projektlaufzeit betrug 5 Monate.
Für die Visana Services AG konnte am 20. August ein vollpersonalisiertes Intranetportal für über 1400 Mitarbeiter online geschaltet werden. Visana ist einer der führenden schweizerischen Kranken- und Unfallversicherer mit einer Gesamtversichertenzahl von mehr als 930 000 Personen.
Das Visana Intranet Projekt basiert ebenfalls auf Vignette V7 (Vignette Content Management, Dynamic Portal und Vignette Portal), PXP war auch hier für die gesamte technische Umsetzung verantwortlich und unterstützte den Kunden bei der Migration der Altdaten. Die Projektlaufzeit betrug 12 Monate.
In bester Tradition der Fußball EM konnten in schweizerisch-österreichischer Partnerschaft zwei tolle Projekte realisiert werden. Entgegen des Vorrunden-Aus der österreichischen und schweizerischen Mannschaft konnte diesmal aber am Ende über einen Erfolg gejubelt werden.