Die “Society for Management and Internet” führt bis Juni 2010 die “Österreichische Studie zum Thema Führungskräfte & Wirtschaft im Web 2.0″ durch. Ziel dieser Studie ist es, den Einfluss von Web 2.0 auf Unternehmen und deren Manager zu hinterfragen.
Wir möchten gerne zur Teilnahme an dieser Studie aufrufen, unter den Teilnehmern wird ein Nokia N8 verlost.
Aus der Selbstbeschreibung der Studie: Verstehen heimische Firmen soziale Netzwerke wie Facebook als Chance oder als Gefahr? Können österreichische Manager diese Netzwerke bedienen oder überlassen sie dieses Feld ihren Kindern? Gesucht sind somit Erkenntnisse und Befunde über das aktive und reaktive Verhalten von Entscheidungsträgern auf die aktuellen Internet-Phänomene, sowohl im Verhältnis zu den Mitarbeitern als auch zu den Kunden der Österreichischen Unternehmen. Die Studie wird auch Aufschluss darüber geben, wie Unternehmen und Mitarbeiter auf die Veränderungen des Kundenverhaltens durch die Nutzung von sozialen Netzwerken vorbereitet sind.
In Kooperation mit der derStandard.at wird die Studie von Checkboxx.com als Online-Befragung durchgeführt. Mitmachen >
Zum sechsten Mal hat in Paris die Marketing 2.0 Conference (M2C) stattgefunden – und diesmal gab es zwei Tage lang nur EIN thema: Ja, richtig geraten: Social Media!
Ich war zum ersten Mal dabei und hier ist meine kurze Nachlese:
Gleich vorweg was mir sehr gut gefallen hat ist das Format der Veranstaltung (abgesehen vom Veranstaltungsort ). Es gibt nur eine “session”, man kann somit allen Vorträgen folgen (etwas was mich bei der Web 2.0 Expo immer gestört hat), die einzelnen Themenblöcke sind gut moderiert und es gibt genügend Zeit für Diskussion und Fragerunden (das Ganze hat ein sympathisches Uni-Feeling ).
Die Vorträge selbst waren hochkarätig besetzt: Lufthansa (Hubert Frach), Evian, Coca-Cola (Video auf Metacafe), Lego, Harley-Davidson, Dell, Yelp, Disney, BBC, GM, uvam. haben ihre Social Media Strategie und Best Pratices vorgestellt. Es gab auch einen österreichischen Beitrag von Sebastian Loudon vom Horizont zum Thema “Twitter, Journalismus und das Ego”.
Sehr beeindruckend war die Casestudy von Evian (Michael Aidani, Brand Director) zu den “Evian Roller Babies”:
Die Roller Babies sind aufgrund des enormen Erfolges vielen sicher schon bekannt, hier noch ein paar Insights rund um die Kampagne:
Viraler Rollout des Roller Babies Videos in 8 Ländern
Bis heute über 100 Mio views – meist gesehen Video ever im Web!
Remix-Contest und Amateurvideos wichtiger Bestandteil im WOM Konzept (z.B. hat in Japan dieser Amateur-Remix mehr Zugriffe als das Originalvideo)
Nur in Frankreich und Belgien wurde das Video auch im TV geschalten: Es gab so gut wie keine Überschneidung von TV und Youtube usern (95% aller youtube user haben das Video nicht im TV gesehen)
Auf Youtube selbst wurde das Video einen Tag lang auf der Startseite geschalten, sonst gab es keine media spendings.
Im Schnitt wurde das Video auf Youtube 3x angesehen, 67% haben es weiterempfohlen!
+7% Umsatzwachstum während der Kamapgne, danach +5%
Kurz und bündig hier noch ein paar weitere interessante Aussagen und Gedanken, die bei mir in den zwei Tagen in Paris “hängengeblieben” sind:
The best social media strategy is written after it took place – social media is trial mode (Evian)
Do not promise to marry your customer, if you treat him like a one night stand (Vanksen)
Do not talk about community when you mean CRM (Vanksen)
The brain is designed not to think (P&G )
If you love your customers, they start loving you back – and tell others!
“Coca-Cola” is the number 2 most spoken word on the world, #1 is “OK” (Coca-Cola)
Every marketing dollar goes into hunting the 20% of people who are about buying a new car every year. In the social web we take care about the other 80% (General Motors)