Ein gutes Ranking in der natürlichen Suche bei Google & Co ist bares Geld wert. Vielen Kaufentscheidungen geht inzwischen eine Internetrecherche voraus. Um diese Wertschöpfungskette herum ist eine ganze Dienstleistungsindustrie entstanden: die Suchmaschinenoptimierer. Innerhalb der Branche gibt es von jeher eine philosophische Diskussion darüber, welche Mittel den besten Erfolg versprechen: Legitime (White Hat) oder illegitime (Black Hat) Methoden.
Was erlaubt und was verboten ist entscheiden die Suchmaschinen in ihrem Bestreben, die Suchergebnisse relevant zu halten. Wer nach Aluminiumrohren sucht und auf einer Viagra-Website landet, ist das Opfer von Spamdexing geworden. Erlaubt ist die Benutzung von inhaltlich relevanten Suchbegriffen im HTML-Seitenkopf, verboten ist die kompakte Benutzung von Suchbegriffen im Body-Text. Verstösse gegen die i.d.R. unpublizierten Suchmaschinen-Gesetze werden mit einem niedrigen Ranking bestraft. Im schlimmsten Fall droht die komplette Verbannung der Website aus dem Index.
Wer in seinem Geschäft auf Kundenbindung und gute Reputation angewiesen ist, tut besser daran, einen grossen Bogen um all jene Dienstleister zu machen, die schnelle Erfolge im Ranking versprechen. Legitime Suchmaschinenoptimierung ist ein langsames Geschäft; der Erfolg der Optimierungsmassnahmen zeigt sich fast immer erst nach Monaten. Dafür ist er um so nachhaltiger.
Hier in den USA ist langsames, organisches Wachstum nicht unbedingt wohl gelitten. Es gilt als clever, mit nicht ganz sauberen Methoden die eigene Website auf Kosten unwissender Aussenstehender nach oben zu pushen. Eine Websuche nach „Black Hat SEO“ gibt eine Ahnung von der Diversifizierung der Industrie.
Leider funktionieren Black-Hat-Methoden tatsächlich in einem gewissen Rahmen – zumindest solange der Zeithorizont der promoteten Website nur wenige Tage oder Wochen beträgt. Ist eine Website entgültig verbrannt, beginnt das schmutzige Spiel mit neuen Domains von vorn.
Für alle Websites mit einem Zeithorizont von mehr als vier Wochen gilt jedoch: Finger weg von Black-Hat-SEO-Methoden.
Vint Serf, aufgrund seiner Rolle bei der Entwicklung des ARPANets oftmals als “Vater des Internets” bezeichnet, sorgt sich über “bit rot”, den Verlust des Zugangs zu Daten aufgrund nicht mehr vorhandener Plattform-Software: “Es ist schon heute teilweise schwierig alte Tabellenkalkulationen zu lesen, weil die Software, mit der die Daten erstellt wurden, nicht mehr unterstützt wird. Tausend Jahre alte Bücher dagegen sind noch immer lesbar, vorausgesetzt man beherrscht die Sprache, in der sie geschrieben wurden.”
Befragt zu seiner Rolle als Chief Internet Evangelist bei Google sagte Serf, dass er sich vorstellen koenne, dass sein Unternehmen sich dieses Problems annehmen wird. Es gehoere doch zu den Kernkompetenzen von Google, Daten zu speichern und allgemeinen Zugang zu ihnen zu geben.
Diese Aufgabe sei jedoch eine große Herausforderung, da hierfür die gesamte Kette von Software, Betriebssystem und Hardware emuliert werden müsse. “Und an jedem Glied dieser Kette hängt geistiges Eigentum.”
In der Tat kann man sich vorstellen, dass moegliche Urheberrechtsverletzungen im Softwarebereich wesentlich teuer werden koennten, als die 125 Mio Dollar, die Google im Oktober 2008 für das Scannen und Veroeffentlichen von Büchern unter Google Books in einem Vergleich zahlen mußte.
Auf der Search Marketing Expo West (SMX West) im sonnigen Santa Clara im Silicon Valley treffen sich heuer die Spezialisten einer noch immer jungen Industrie. Der zusammenfassende Begriff “Search Marketing” setzt sich mehr und mehr für die Branche durch und ersetzt die etwas holprigen Begriffe Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Preis-Pro-Klick-Marketing. Die Grenzen waren schon immer fließend und Industriekonsens ist, daß nur ein integrierter Ansatz der einzelnen Instrumente erfolgversprechend ist.
Platzhirsch Google dominiert die Konferenz mit dem größten Stand auf der Messe und einer ständigen Präsenz in den Foren und Präsentationen. In vielen Vorträgen klingt der Wunsch nach stärkerem Wettbewerb durch, aber Googles Stärke ist vor allem die Schwäche von Yahoo und MSN-Live. Yahoo verzichtet diesmal sogar auf einen Messestand.
Was sind die Suchmarketing-Trends? Bidmanagement-Software und Reporting-Integration sind sicher nicht neu, aber die Zahl der angebotenen Lösungen ist größer und die Qualität besser als in 2008. Dennoch bleibt Search Marketing vor allem Handarbeit. Das größte Potenzial liegt nach wie vor bei der Verbesserung der Usability und in suchmaschinenfreundlichen Design: Relevante Keywords im Seitentitel, selbsterklärende Navigation und gut geschriebene Texte. 70 Prozent aller Websites können diese niedrig hängenden Früchte mit relativ geringem Aufwand leicht ernten.
Am 4. und 5. Oktober 2008 findet bei HP Österreich das Barcamp Vienna statt. PXP freut sich, die Veranstaltung als Sponsor unterstützen zu dürfen.
Was ist ein Barcamp: Barcamps sind aus dem Bedürfnis heraus entstanden, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander.Jeder, der etwas beizutragen hat oder etwas lernen will, ist willkommen und herzlich eingeladen mitzumachen. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktionen der Teilnehmer untereinander (Weitere Definition siehe Barcamp.at -> Was ist ein Barcamp)
Barcamps bieten traditionell interessante Themen und Vorträge ohne Umschweife, diesmal ist das Thema besonders spannend. Alle Beiträge sind erwünscht, der Fokus wird zusätzlich auf Marketing und Business liegen: Wie kommen (Web2.0 und Social Media) Ideen und Innovationen an, wie sehen die Metrics dahinter aus, was sind die Zukunftsperspektiven.
Die Präsentationen und Themen sind vielfältig und bewegen sich bspw. um Online-Wahlkampf, Social-Networks für PR, Blog und ihre Vernetzung, Social Entrepreneurs, Online-Sales 2.0, Gläserner Mensch Dank Social-Media, neue Online-Plattformen, Online-Marketing-Möglichkeiten, Jugendkultur, Wahlkampf 2.0 etc.
Mehr als 100 Personen aus dem Blogger-, 2.0- und Online-Marketing-Bereich werden erwartet, die zwei Tage am Wochenende (Samstag und Sonntag!) werden gespickt sein mit interessanten Vorträgen in 3 separaten Tracks. HP stellt den Veranstaltungsort zur Verfügung (Wienerbergstrasse 41, 1120 Wien), zur Anmeldung gehts hier.
Pokerroom Flash BannerHeute haben wir für unseren langjährigen Kunden, die Österreichische Lotterien , den ersten und einzigen österreichischen Pokerroom auf www.win2day.at gelauncht. Die Einführung wurde durch eine breit angelegte on- und offline Kampagne begleitet, die wir mit unserem Partner PKP realisiert haben.
Zum Launch gibt es noch bis Ende Februar 50.000€ als Preisgeld bei diversen Gratisturnieren zu gewinnen… Dann nichts wie los, denn: das Glück ist, wo Sie sind!
Bezahlte Textanzeigen in Suchmaschinen haben sich in den letzten Jahren als erfolgreiches Instrument der Internetwerbung durchgesetzt. Ein verlockender Vorteil für den Werbetreibenden ist die Form der Abrechnung: Bei Google und Yahoo!Search muss nur dann bezahlt werden, wenn die Textanzeige tatsächlich angeklickt wird. Die Werbung wird also genau dort platziert, wo sie auf aktiv bekundetes Interesse am Angebot stößt und muss auch nur dann bezahlt werden.
Der Intermediavergleich zeigt deutlich, dass die Effizienz bei der Generierung von Kunden sehr hoch ist.