Die erste Life Ball App bietet aktuelle Infos rund um das bevorstehende Charity Event: Mit dem Kauf wird der Kampf gegen HIV und Aids unterstützt.
Am 17. Juli ist es wieder soweit: Der Life Ball 2010 geht in Wien über die Bühne und bildet den Auftakt zur Internationalen Aids-Konferenz. 2010 ist alles anders: neue Locations, noch spannenderes Programm, größere Dimensionen. Um auch mobil „app to date“ zu sein, hat die Full-Service-Internet-Agentur PXP die erste Life Ball App entwickelt, die ab sofort zur Verfügung steht. Mit dem Kauf wird der Verein AIDS LIFE beim Kampf gegen HIV und Aids unterstützt.
Die App ist mit Nokia, iPhone und Android Phones kompatibel.
Die Life Ball App hält Besucher und Interessierte mit offiziellen Infos am Laufenden. Die User werden über aktuelle Beiträge der Life Ball Website informiert und erhalten Neuigkeiten vom Blog, der Life Ball Facebook Page, dem twitter Account sowie vom offiziellen Life Ball YouTube Channel. Zusätzlich steht ein Ablaufplan mit Details zur Eröffnung und dem Ball zur Verfügung.
PXP unterstützt den Life Ball bereits seit über zwei Jahren als Sachsponsor und zeichnet sich für die Koordination und die Umsetzung diverser CRM und Social Media Aktivitäten verantwortlich. „Um Spenden zu lukrieren und die Gäste ideal mit Infos zu bedienen, bietet die App rund um den Life Ball alle wichtigen Infos, die man als Besucher und Interessierter benötigt“, so DI (FH)Mathias Kimpl, Senior Strategist der PXP interactive services & solutions AG.
3X2 Life Ball Karten noch zu gewinnen
Für rund einen Euro ist die Life Ball App ab sofort online im Nokia Ovi Store, Apple AppStore oder Android Market erhältlich. Die App ist mit Nokia, iPhone und Android Phones kompatibel. Die Nokia App beinhaltet als zusätzliches Zuckerl ein Gewinnspiel für 3×2 der heiß begehrten Life Ball Karten.
Im Zuge unserer mobilen Aktivitäten führen wir sehr oft Diskussionen mit unseren Kunden zum Thema “Smartphone Verbreitung” und für welche mobilen Betriebssysteme man denn eine “App” realisieren sollte. Erstaunlicherweise herrscht es bei vielen Marketing, Kommunikations- und Vertriebsverantwortlichen heimischer Unternehmehen die Meinung, dass eine iPhone App reicht, um einen Großteil der österreichischen Smartphone Benutzer zu erreichen.
Die Realität sieht aber anders aus, wie uns die die aktuelle ComScore Untersuchung zeigt (gemessen in UK, DE, FR, ES and IT per Ende April 2010):
Share of Smartphone Owners Engaging in Activity
Total Smartphone
Symbian
Apple
Microsoft
RIM
Google
Smartphone Marketshare
100%
58%
18%
13%
8%
3%
Hier liegt Apple mit 18% nach wie vor meilenweit hinter Nokia mit 58% – und hier reden wir nur von Smartphones! Gemessen am gesamten Handymarkt hat das iPhone gerade mal 4% Marktanteil in den EU5 Ländern.
Auch das Argument, dass Nokia zwar nach wie vor einen hohen Marktanteil hat, aber bei Smartphone viel langsamer wächst als Apple oder Android stimmt nicht. Man darf sich halt nicht von relativen Zuwachsraten auf Basis niedriger Ausgangswerte beirren lassen, sondern sollte sich die absoluten, tatsächlich verkauften Endgeräte anschauen:
Laut Comscore ist der Smartphonemarkt in den EU5 Ländern von April 2009 bis April 2010 um rund 15 Mio Geräte gewachsen, davon entfallen ca.
6 Mio auf Apple mit dem iPhone
5 Mio auf Nokia Geräte mit Symbian
2 Mio auf Blackberry RIM
1,7 auf Google Android und
500.000 auf Microsoft
Ich denke die Zahlen sprechen für sich. Wer im mobile Business eine App oder eine mobile Website plant, sollte sich sehr genau anschauen, wie die Smartphone Penetration in der relevanten Zielgruppe wirklich aussieht – bevor man blind zum “iLemming” wird
Am 11. und 12. Mai fand in Berlin wieder die von Sinner Schrader veranstaltete next conference statt. Motto der diesjährigen next10 war Game Changers, der Inhalt hat sich zusätzlich zum letztjährigen Schwerpunkt Social Media nun um die App Economy erweitert. Nachdem ich schon letztes Jahr die next09 besucht und darüber geschrieben habe, kann ich das Resümee vom Vorjahr nur 1:1 wiederholen: eine perfekte Organisation in netter Umgebung (Station Berlin), aber leider viele Beiträge mit niedrigem Innovationsgehalt.
Es ist ist zwar gefälliger, einen pointierten Kommentar über die negativen (und peinlichen) Aspekte der next10 zu schreiben (siehe zB und teilweise aussagekräftig: Next10: no game, no change), ich versuche aber die wirklich sehenswerten Vorträge herauszustreichen.
Alexis Ohanian, Co-Founder von Reddit, hat im Vortrag Making Mountains into Molehills: The Online Philanthropy Revolution (Slideshare Link) ein Projekt vorgestellt, für welches er als Fellow in Armenien arbeitet: Kiva verbindet als Microfinancing Plattform Geldgeber (ab 25$ kann jeder mitmachen), Microfinance Institutions und Unternehmer und hat so bereits von 450.000 Geldgebern 135 Mio $ in Kleinstkrediten an 350.000 Kleinstunternehmer (82% Frauen) vergeben (Techcrunch Artikel über kiva). Es war eine Freude Alexis Ohanian zuzuhören, wie er seinen Leitspruch “I’d like to make the world suck less” in zahlreichen Projekten in die Tat umsetzt.
Erwartungsgemäß war bei der next10 das Apple iPad sowohl im Auditorium wie auch in den Vorträgen präsent, Hans Dorsch hat in seiner Session “How to make readers happy with content for mobile devices” das “Alice in Wonderland” Kinderbuch am iPad vorgestellt. Großartig und inspirierend in diesem YouTube Video vorgestellt: http://bit.ly/b3TAnm
Da freue ich mich schon auf unser erstes iPad Projekt, an dem wir bereits arbeiten.
Damit wären die Highlights des ersten Tages auch schon erzählt. Der zweite Tag war dann deutlich besser und hat im Track 2 durchgehend das Thema App Economy (Mobile Apps) behandelt.
Christian Lindholm von Fjord eröffnete mit dem Vortrag The Future of Apps zu der Zukunft von Apps, User Interfaces und mobilen Betriebssystemen. Er sieht in Zukunft die Gerätehardware nur mehr als Service, das von innovativen Betriebssystemen genützt wird. Das Betriebsystem als ultimative App, die den kontextsensitiven Aktivitätsstream in virtuellen Screens in der (Daten-)Brille anzeigt. Etwas weniger abgehoben, Christian Lindholm in einem Video-Interview bei GigaOm über Mobile User Interfaces und OSes, die Zukunft von Nokia, Symbian, Android und iPhone. Ein weiterer Bericht von Lindholm in der Business Week über ein eigenes Mobiltelefon von Facebook.
Ben Hammersley von Wired UK (hier sein Wikipedia Artikel) hat dann in einem sehr kurzweiligen Vortrag über das iPad als Heilsversprechen für die Zeitungsindustrie berichtet. Er sieht am iPad alle gegen alle (TV gegen Zeitung gegen Zeitschrift gegen Blogs etc) um die begrenzte Aufmerksamkeit der Nutzer kämpfen und sieht darin einen schlechten Startpunkt für die Aufrechterhaltung alter Businessmodelle. Das iPad wähnt er als erstes Gerät, welches die Abkehr von der Industrial Machine (vgl PC mit Maus und Lüfter) beschreitet und damit als Entertainment Device ganz neue Benutzerschichten ansprechen kann.
Michael Schneider, CEO von Mobile Roadie, hat in seinem eher allgemeinen Vortrag zu Why Apps matter (Slideshare Link) einige interessante Zahlen aus dem App-Umfeld genannt (natürlich ohne irgendwelche Quellen zu nennen , unter anderem, dass iPhone User 30 Minuten pro Tag in Apps verbringen.
Das Produkt von Mobile Roadie ist übrigens mittlerweile recht bekannt und dient dazu, sehr einfach eigene Apps für iPhone und Android zu erstellen (iPad und Blackberry sollen folgen). Mobile Roadie stellt dabei das CMS (Content Management System) und übernimmt den Einreich- und Verwaltungsprozess gegenüber Apple. Dies kann für einige Firmen durchaus Sinn machen, besonders wenn die Anforderungen zu Beginn überschaubar sind und nicht zu viele Custom Programmierung erfordern. Wir beraten unsere Kunden gerne, ob diese besonders kostengünstige Art der Mobile-App für sie Sinn macht.
In einem weiteren Vortrag hat Magnus Jern von Golden Gekko über Cross Platform Mobile App Strategies referiert. Er nannte Java-Apps (J2ME) nachwievor als Haupttreiber für App-Downloads bei breit angelegten Kampagnen (er nannte den Faktor 7 gegenüber iPhone Apps). Joe Pezzillo von push.io sagt voraus, dass jeder in Zukunft eine App haben wird, er sieht dies wie zu Beginn des Webzeitalters und der Entwicklung von Domains.
Ob es soweit kommt, oder ob sich doch eher das Mobile Web im Browser durchsetzt, darüber können wir gerne gemeinsam bei der Konzepterstellung für Ihre Apps oder mobilen Websites nachdenken.