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Einträge mit Tag ‘Google’

SMX West 2009: Der Vater des Internets sorgt sich über vergammelnde Daten


12. Februar 2009 von Richard Maul
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Kategorien: Online Marketing

Vint Serf. Foto: Joi ItoVint Serf, aufgrund seiner Rolle bei der Entwicklung des ARPANets oftmals als “Vater des Internets” bezeichnet, sorgt sich über “bit rot”, den Verlust des Zugangs zu Daten aufgrund nicht mehr vorhandener Plattform-Software: “Es ist schon heute teilweise schwierig alte Tabellenkalkulationen zu lesen, weil die Software, mit der die Daten erstellt wurden, nicht mehr unterstützt wird. Tausend Jahre alte Bücher dagegen sind noch immer lesbar, vorausgesetzt man beherrscht die Sprache, in der sie geschrieben wurden.”

Befragt zu seiner Rolle als Chief Internet Evangelist bei Google sagte Serf, dass er sich vorstellen koenne, dass sein Unternehmen sich dieses Problems annehmen wird. Es gehoere doch zu den Kernkompetenzen von Google, Daten zu speichern und allgemeinen Zugang zu ihnen zu geben.

Diese Aufgabe sei jedoch eine große Herausforderung, da hierfür die gesamte Kette von Software, Betriebssystem und Hardware emuliert werden müsse. “Und an jedem Glied dieser Kette hängt geistiges Eigentum.”

In der Tat kann man sich vorstellen, dass moegliche Urheberrechtsverletzungen im Softwarebereich wesentlich teuer werden koennten, als die 125 Mio Dollar, die Google im Oktober 2008 für das Scannen und Veroeffentlichen von Büchern unter Google Books in einem Vergleich zahlen mußte.

Google Sites (k)ein Sharepoint Killer


14. März 2008 von Mathias Kimpl
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Kategorien: innovation, pxp

Google hat in den letzten Wochen seine Online Applikationen um Google Sites erweitert. Google Sites ist ein auf dem zugekauften Webdienst JotSpot basierendes Wiki, welches die bereits bestehenden Google Applikationen (Google Docs & Spreadsheets, Google Widgets, Google Calendar, Google Mail, Google IM, Google Startpage, Google Suche) um weitere Team Collaboration Features erweitern aber auch unter einem Dach zusammenfassen soll. Die Analogie mit Microsoft Sharepoint drängt sich im ersten Moment durchaus auf, Google selbst hat die als Google Apps subsummierten Produkte als Microsoft Sharepoint Killer bezeichnet.

Google Sites soll die Online Office Dokumente, erzeugt mit Google Docs und Spreadsheets, in Dashboards und Listen zusammenfassen und in einem übergeordneten Layer neue Funktionen ermöglichen – ähnlich wie dies Microsoft Sharepoint mit lokal erzeugten Office Dokumenten tut.

Google Sites Microsoft Sharepoint Services

Die wohl marketingmotivierte Aussage um den “Sharepoint Killer” von Matthew Glotzbach, Google’s Management Director of Enterprise, hat zu regen Diskussionen in vielen Blogs geführt (zb Google Sites: A Sharepoint Killer?, Techcrunch: It Took 16 Months, But Google Relaunches Jotspot), viele enden mit einer versöhnlichen Aussage: Momentan ist das Featureset von Google zu gering, um ernsthaft mit Sharepoint zu konkurrieren. Was die Zukunft bringt ist nicht abzuschätzen, allerdings wird Google zugetraut, eine tatsächliche Alternative zu bieten.

Aus meiner Erfahrung ist Microsoft Office Sharepoint Server derzeit vom Featureset absolut nicht mit Google Apps zu vergleichen, die Grundfunktionalitäten von Sharepoint sind viel umfangreicher, die Integrationsmöglichkeiten in die Firmeninfrastruktur (ECM, AD, SAP, etc) bei Sharepoint sind ungleich höher, die funktionale und ästethische Anpassbarkeit von Sharepoint ist technisch überlegen, die Berechtigungsstruktur in Sharepoint ist feingranularer. Die Liste lässt sich beliebig fortführen. Ein sehr ausführlicher Vergleich zwischen Sharepoint und Google Apps findet sich auf ReadWriteWeb.com: Google Sites the Next Sharepoint? Maybe Not….Why Google Apps Could Lose the Enterprise Market.

Es gibt zwar bereits auch für Google Apps Integrationsmöglichkeiten in lokale Infrastruktur (z.B. Active Directory), kommerzielle Erweiterungen für die Integration in Salesforce, eine einfache Anpassbarkeit des Look & Feels und manch attraktive Möglichkeiten der Featureerweiterung durch die Vielzahl an Google Applikationen. Die Frage nach dem Datenschutz bzw Umgang mit Firmendaten auf Google Infrastruktur und die unklare Rechtslage durch das Hosting bei Google wiegt aber sehr schwer.

Daher ist der Featurevergleich von Google Apps und Microsoft Office Sharepoint Server aus meiner Sicht derzeit nicht relevant. Der Vergleich muss daher wohl eher mit Microsoft Office Live Workspace gezogen werden, eine Online Sharepoint light Variante, gehostet bei Microsoft. Microsoft hat die Notwendigkeit einer solchen software-plus-services Strategie erkannt, Ray Ozzie, Microsoft’s Chief Software Architect erzählt darüber ausführlich in einem Interview mit Om Malik.

Die Verschmelzung von Desktop Anwendungen und Online Web Applikationen geschieht also sowohl bei Microsoft als auch bei Google. Google dringt mit der Offline-Technologie Google Gears in die Windows, Mac OS X und Linux Desktops vor, Microsoft bringt mit Sharepoint und Office Live Workspace sein Flaggschiff Office ins Web.

Auch wenn die Major Player wie Google und Microsoft hierbei viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Online Collaboration Lösungen gibt es einige, Zoho, Atlassian Confluence bzw onconfluence, um nur Einige zu nennen.

Die Verlockung mag bereits jetzt für KMUs und Vereine gross sein, eine der genannten Online Platformen einzusetzen, besonders wenn im Haus derzeit noch keine derartige Online Collaboration Platform genutzt wird. Es sollte aber nicht vergessen werden, dass auch diese scheinbar fixfertigen Tools in einem Projekt evaluiert, angepasst und eingeführt werden müssen.

Klickbetrug: Mythos und Wirklichkeit


15. Dezember 2007 von Monika Wildner
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Kategorien: Online Marketing

Bezahlte Textanzeigen in Suchmaschinen haben sich in den letzten Jahren als erfolgreiches Instrument der Internetwerbung durchgesetzt. Ein verlockender Vorteil für den Werbetreibenden ist die Form der Abrechnung: Bei Google und Yahoo!Search muss nur dann bezahlt werden, wenn die Textanzeige tatsächlich angeklickt wird. Die Werbung wird also genau dort platziert, wo sie auf aktiv bekundetes Interesse am Angebot stößt und muss auch nur dann bezahlt werden.
Der Intermediavergleich zeigt deutlich, dass die Effizienz bei der Generierung von Kunden sehr hoch ist.