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	<title>pxblog - Digital Insights, Innovationen und News aus der PXP Online Welt &#187; SharePoint Search</title>
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	<description>Willkommen im PXP Blog! Hier gibts News und Infos rund um PXP und die Online Welt...</description>
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		<title>Auf der Suche nach der richtigen Suche</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 11:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Schneebeck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja der festen Überzeugung, dass Microsoft es durchaus gut gemeint hat mit seinen Kunden. Aber trotzdem ist es ihnen nicht gelungen, bei diesen eine große Verwirrung um die zahlreichen Enterprise Search Server Produkte, die sie in den letzten Monaten auf den Markt gebracht haben bzw. derzeit auf den Markt bringen, zu verhindern.
Eigentlich kennt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja der festen Überzeugung, dass <a href="http://www.microsoft.com">Microsoft </a>es durchaus gut gemeint hat mit seinen Kunden. Aber trotzdem ist es ihnen nicht gelungen, bei diesen eine große Verwirrung um die zahlreichen <a href="http://www.microsoft.com/enterprisesearch/serverproducts/default.aspx">Enterprise Search Server </a>Produkte, die sie in den letzten Monaten auf den Markt gebracht haben bzw. derzeit auf den Markt bringen, zu verhindern.</p>
<p>Eigentlich kennt sich ja kaum jemand aus derzeit, und damit meine ich nicht nur die Kunden, sondern auch die Spezialisten bei den Integratoren. Dabei ist es eigentlich  relativ einfach, sofern man versucht, sich in das hineinzudenken, was Microsoft sich dabei gedacht hat.<br />
Wer braucht also wann welches Produkt um zu finden, was alle suchen um damit effektiver zu suchen und schließlich zu finden. Klingt verwirrend? Ich hoffe, am am Ende dieser Zeilen ist es das nicht mehr und es kennen sich ein paar Leser besser aus.<span id="more-86"></span></p>
<p><strong>Der Beratungsansatz</strong></p>
<p><a href="http://www.microsoft.com/enterprisesearch/serverproducts/moss/default.aspx">Microsoft Office SharePoint Server 2007</a>: Kein Produkt hat im vergangenen Jahr dermaßen für Bewegung auf dem Information Worker Markt gesorgt, wie die Nachfolge des SharePoint Portal Server 2003. Dafür ist zwar wesentlich seine generelle Einsatz-Vielfältigkeit verantwortlich, er hat aber gerade im Detail einige Funktionen zu bieten, die über die der wenigen Mitbewerber Produkte deutlich hinausgehen. Und dazu gehört z.B. die sehr leistungsfähige Enterprise Suche mit der vom File-Server über Exchange bis hin zu Internet Content alles durchsucht und Volltext indiziert werden kann.</p>
<p>Die Suche nach Informationen in einem Unternehmen gehört zu den &#8220;most painful needs&#8221;, egal ob man jemanden in der IT oder aus der Organisation befragt. Daher kommt ein Produkt doch sehr recht, welches endlich schnell (und ist der Index einmal aufgebaut, geht es wirklich schnell!) die gewünschten Informationen so aufbereitet liefert, wie ich es mir als Anwender wünsche. Was aber, wenn ich eigentlich keine vollständige SharePoint Farm aufbauen will, nur weil ich meine Dokumente nicht mehr finde, die ich letzte Woche abgelegt habe? Natürlich muss dann der Ansatz, den jeder vernünftig denkende IT Consultant auf diese Frage seinem Kunden unterbreitet, in jedem Fall heißen: <em>&#8220;Suche fängt bei der richtigen Ablage an. Und für die richtige Ablage brauchen sie eine Kollaborations-Plattform. Und daher müssen Sie natürlich mit dem Aufbau dieser Plattform anfangen!&#8221;</em> Somit beißt sich aus Beratungssicht bereits hier schon einmal die Katze in den Schwanz.</p>
<p>Trotzdem ist dieser Ansatz natürlich auch immer noch der richtige. Allerdings gibt es, und das muss auch der überzeugteste SharePoint-Verkäufer einsehen, für ein Unternehmen (viele) mehr oder weniger gute Gründe, nicht einfach mal so eben eine SharePoint Plattform einzuführen. Die setzt nämlich oftmals z.B. voraus, dass sich die gesamte Organisation zum Umdenken bereit erklärt. Diese Gründe (oder manchmal auch einfach nur Ausreden) möchte ich hier gar nicht darlegen, wir kennen sie eh alle, aber wie es sich für einen endkundenorientierten Software Hersteller nun mal gehört, reagiert Microsoft trotzdem auch auf diese Wünsche und bringt für dieses Klientel Produkte auf den Markt, welche scheinbar nichts anderes machen, als die Symptome zu beheben und das hintergründige Dokumenten-Chaos vordergründig in eine geordnete Informationslandschaft zu überführen.</p>
<p><strong>Zwei Fliegen mit einer Klappe</strong> </p>
<p>Nun, ganz so kurzsichtig ist das ganze allerdings gar nicht gedacht. Denn dass, was vielleicht selbst der beste Organisationsberater nicht schafft, weil man ihm trotz der vielen Euros, die seine Aussagen kosten, einfach nicht zuhört, schafft unter Umständen ein rein äußerlich relativ unspektakulär wirkendes technisches Produkt, indem es nämlich das ganze Thema einfach von hinten aufzäumt.</p>
<p>Denn nicht nur, dass mit einer reinen Search Lösung relativ schnell sichtbare Ergebnisse erzielt werden können (organisatorisch ist nämlich bei der Implementierung einer Enterprise Search in einem Unternehmen nicht viel zu tun, und eine rein technische Umsetzung ist selbst in komplexeren Großunternehmen oft schnell realisiert), sondern das, was die Ergebnisse anschließend auf den zweiten Blick aufzeigen, ist für die IT und die Organisation eigentlich das interessante. Man erhält nämlich nicht nur die Information, die man sucht, sondern auch vielfältige Informationen darüber, wo und wie das gesuchte denn nun abgelegt ist. Dazu bringen alle Serverprodukte sozusagen <em>out-of-the-searchbox</em> jede Menge Reports und Auswertungsfunktionen mit, die &#8211; richtig interpretiert &#8211; einem Unternehmen sehr schnell seine Schwachpunkte im Informationsmanagement aufzeigen und die damit eine gezielte Strategie zur Behebung der Ursachen (und da will natürlich der moderne Berater von heute seinen Kunden hinführen) erst ermöglichen.<br />
Zur besseren Einsicht brauchen Sie sich nur die folgende Frage stellen: Wenn ich einem Patienten nur sage, dass mit seinem Körper etwas nicht in Ordnung ist (er es aber selbst eventuell noch gar nicht spürt), oder ich ihm aber auf einem Röntgenbild ZEIGEN kann, wo denn die Arterien verstopft sind, was bringt Ihrer Meinung nach den vielleicht entscheidenden Unterschied und Vorsprung für die Sensibilisierung des Patienten, und ermöglicht schließlich Maßnahmen, die einem Infarkt vorbeugen? Enterprise Search Server als Röntgenwerkzeug in einem Unternehmen, noch dazu mit einem tatsächlichen Mehrwert!</p>
<p><strong>Die Qual der Wahl</strong> </p>
<p>Und welcher Server nun für welchen Anlass? Grundsätzlich unterscheiden sich die Produkte nicht so sehr in ihren Features, sondern fast ausschließlich in ihrem Einsatzbereich. Aber zunächst: Wovon reden wir eigentlich? Also, um die verschiedenen Versionen einmal dem angesprochenen Einsatzgebiet nach aufzuzählen, wir hätten da den</p>
<ul>
<li><a href="http://office.microsoft.com/de-at/sharepointtechnology/default.aspx">Windows SharePoint Services Search (WSS Search)</a></li>
<li><a href="http://www.microsoft.com/enterprisesearch/serverproducts/searchserverexpress/default.aspx">Microsoft Search Server Express 2008 (MSS express)</a></li>
<li><a href="http://www.microsoft.com/enterprisesearch/serverproducts/searchserver/default.aspx">Microsoft Search Server 2008 (MSS)</a></li>
<li>Microsoft Office SharePoint Server 2007 for Search (MOFS) und den</li>
<li><a href="http://www.microsoft.com/sharepoint/default.mspx">Microsoft Office SharePoint Server 2007 Standard (MOSS)</a></li>
</ul>
<p>Übrigens: Alle genannten Produkte basieren auf der gleichen Search Engine wie auch die <a target="_blank" href="http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/desktopsearch/choose/windowsdesktopsearch.mspx" title="Windows Desktop Search">Windows Desktop Search </a>und <a target="_blank" href="http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/desktopsearch/default.mspx" title="Vista Search">Vista Search</a>, auf die ich in diesem Artikel aber nicht weiter eingehen will.<br />
Auch die WSS Search möchte ich an dieser Stelle gleich wieder ausgrenzen, da man bei dieser Version nicht wirklich von einer Enterprise Search Lösung sprechen kann, ist sie doch nur in der Lage, innerhalb einer Windows SharePoint Services Site zu suchen, und somit nicht über den Tellerrand hinauszublicken. Und warum ist der Eintrag für den MOFS oben nicht weiter verlinkt? Ganz einfach: Es gibt ihn nicht mehr bzw. er heißt jetzt anders, aus ihm ist nämlich der MSS 2008, also der Microsoft Search Server 2008 geworden.</p>
<p>Microsoft Search Server Express hat einen unschlagbaren Vorteil gegenüber allen weiteren Search Produkten von Microsoft: Es ist nämlich kostenlos! Auf was man dafür verzichten muss? Nun, auf den ersten Blick auf nicht sehr viel.<br />
Bei MSS Express handelt es sich um eine Ein-Server-Lösung, es ist also nicht möglich, wie bei MOSS z.B. mehrere Server zu einer Farm zusammenzuschließen, was somit auch Load Balancing und High Availability ausschließt. Alle anderen Funktionen wie Search Center, freie Interface Konfiguration, Unterstützung von derzeit 25 Sprachen, out-of-the-box Index Anbindung an u.a. Exchange, Lotus Notes, File-System, ja sogar Zugriff auf die Federated Search Connectors (Open Search Standard), iFilter, Query &amp; Result Reporting, Single Item Removal, Administration Dashboard, all das ist bereits im kostenlosen Produkt enthalten. Es gibt nicht einmal eine Beschränkung der Index Größe, theoretisch können Sie also Millionen von Dokumenten indizieren. Dass Sie bei der ganzen Kostenlosigkeit allerdings für technischen Support zahlen müssen, dürfte eigentlich niemandem negativ aufstoßen.</p>
<p><strong>Eine Entscheidungshilfe</strong></p>
<p>Natürlich ergeben sich aber durch die Beschränkung auf einen einzigen Server auch Grenzen für das Einsatzgebiet dieses Produkts. So ist ein Unternehmen mit verteilten Standorten auf eine breitbandige Vernetzung derselben angewiesen, da der einzige Index Server ja auch nur an einem Standort aufgestellt werden kann (zumindest gleichzeitig). Ein Index mit mehreren hundert oder sogar tausend Gigabyte Größe lässt sich auf einem File System nicht mehr vernünftig verwalten, von Backup &amp; Restore ganz zu schweigen. Und ein Zugriff wird mit zunehmender Index-Größe sicher auch nicht schneller.</p>
<p>Wenn man aber mit seinem (KM)Unternehmen an einem Standort residiert, eine (noch) zählbare Menge an Dokumenten indizieren möchte und keine Integration in Kollaborationsplattformen benötigt, kann man wunderbar mit dieser Version beginnen.</p>
<p>Hat ein Unternehmen mehrere Standorte oder größere, verteilte Dokumentenmengen, so macht die &#8220;Vollversion&#8221; des MSS durchaus Sinn. Da diese in der Zahl der Index Server beliebig skalierbar ist und darüber hinaus auch eine Hochverfügbarkeits-Architektur ermöglicht, ist sie für ein Enterprise Unternehmen die richtige Wahl, wenn&#8230;.</p>
<p>&#8230;ja, wenn man denn keine Integration in SharePoint benötigt, keine Suche von Personen und ihren Skills und keine Daten aus unstrukturierten und strukturierten Quellen durchsuchen will. Diese drei Features bilden nämlich das Alleinstellungsmerkmal des MOSS Search Servers. Somit stellt er eine echte Ergänzung einer Kollaborationsplattform dar und bietet sozusagen die &#8220;most sophisticated features&#8221; aller Produkte.</p>
<p><strong>Für Unentschlossene</strong></p>
<p>&#8220;Hmm, das klingt ja alles gut und schön, vielleicht brauchen wir ja irgendwann mal eine Kollaborations-Plattform, aber muss ich mich denn wirklich jetzt schon entscheiden?&#8221; Nein, müssen Sie nicht! Wenn man nur eines beachtet: Wählt man als Datenbank eine vollwertige Version von <a href="http://www.microsoft.com/sql/default.mspx">SQL</a> (also nicht SQL Express), so kann sowohl der MSS Express als auch der MSS später zu einem MOSS Search Server migriert werden. Somit verbaut man sich den Weg nach oben nicht.</p>
<p>Und genauso wie ich die Produkte gerade anhand Ihrer Skalierungsmöglichkeiten aufgereiht habe, sollte man die Bemühungen Microsofts, drei Search Server Versionen auf den Markt zu bringen, auch sehen: Am Anfang eine Einstiegsmöglichkeit mit einer kostenlosen Version, die es möglich macht, fast alle Enterprise Features der Search kennenzulernen, gefolgt von einer ausgewachsenen Standard-Version, die sich auch in ein Enterprise-Netzwerk integrieren lässt und abgerundet mit einer Art Deluxe-Version, die zusätzlich noch moderne Kollaborations-Features unterstützt. Und jede Version kann, behält man diesen vorgegebenen Pfad bei, auch mit der nächst größeren Version aktualisiert werden. Da sollte ja nun für jeden etwas dabei und endlich die eine oder andere Ausrede ihrer Argumente beraubt sein!</p>
<p>In diesem Sinne&#8230; Auch ihnen viel Erfolg bei der Suche!</p>
<p><strong>Halt&#8230; da war doch noch was!</strong></p>
<p>Stimmt. Microsoft führt ja seit kurzem noch eine weitere Search Engine in seinem Portfolio. Während die Übernahme des Suchmaschinen-Dinosauriers &#8220;<a href="http://www.yahoo.com">Yahoo</a>&#8221; noch immer nicht unter Dach und Fach ist, landete das Unternehmen aus Redmond in der Zwischenzeit fast nebenbei einen meines Erachtens viel bedeutenderen Coup: Der Kauf der <a href="http://www.fastsearch.com">Fast</a> Company beschert ihnen eine zusätzliche Technologie, die allerdings mit den &#8220;eigenen&#8221; Search Servern nicht wirklich vergleichbar ist. Sie ist nämlich ausgerichtet auf Unternehmen, die nicht nur Intranet-Inhalte, Kollaborationsplattformen und File-Systeme durchsuchen möchten, sondern enorme Datenmengen zu bewältigen haben, die auch noch in zahlreichen Applikationssystemen verteilt sind und wo nicht nur Dokumente wiedergefunden werden sollen, sondern Enterprise Suche als Plattform begriffen werden soll, von der das ganze Unternehmen und der Rest der Welt nach Informationen durchforstet werden kann. Sozusagen eine Ultimate Search Engine unter den Enterprise Searches. Insofern schließt sich damit zwar nicht der Kreis, aber die Kette hat ihr letztes Glied erhalten, und der Konkurrenzkampf mit <a href="http://www.google.com">Google </a>kann in die nächste Runde gehen, auch ohne Yahoo im Rücken.</p>
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